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04.11.2015

Arabisch lachen

Welche Witze von, für oder mit Arabern kennen Sie?

Humorvolle Anekdoten versüßen nicht nur das Arabischlernen, sondern bieten manchmal auch einen kleinen Einblick in die arabische Mentalität, Kultur und Geschichte, mal mehr, mal weniger authentisch natürlich. Welche Witze von, für und mit Arabern kennen Sie?
Image courtesy of rakratchada torsap at FreeDigitalPhotos.net
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Den Auftakt machen zwei besonders schöne Schenkelklopfer, der erste gehört zum arabischen Kulturgut, der zweite kommt von einer fleißig Arabischlernenden:

Der Emir und seine Gedichte

Voller Stolz rezitiert der Emir ein selbst verfasstes Gedicht. Alle Anwesenden klatschen und jubeln aus Angst, sie könnten den Emir erzürnen. Nur Dschoha schaut ein bisschen gelangweilt drein. „Was ist mit dir, Dschoha?“, fragt ihn der Emir. „Gefällt dir mein Gedicht nicht? Findest du es nicht hochpoetisch?“
Dschoha meint nur: „Das Gedicht besitzt nicht einmal einen Hauch von Poesie.“
Voller Zorn befielt der Emir, Dschoha einen Monat lang in den Stall zu sperren.
Eines Tages rezitiert der Emir ein anderes seiner Gedichte, und Dschoha ist wieder anwesend. Kaum hat der Emir sein Gedicht zu Ende rezitiert, steht Dschoha auf und geht.
„Wohin des Weges, Dschoha?“ fragt ihn der Emir.
- „In den Stall, eure Majestät.“

Name gegen Wasser

Stefan, Markus und Helmut haben sich im Urlaub in einer arabischen Wüste verirrt und sind kurz davor zu verdursten. Da treffen sie einen Scheich auf einem Kamel, der einen großen Dolch umgeschnallt und einen gut gefüllten Wasserschlauch bei sich hat. Die Männer geben ihm zu verstehen, dass sie unbedingt etwas zu trinken brauchen. „Wer seid ihr, und wie heißt ihr überhaupt?“, fragt der Scheich in festem Ton.
Stefan: „Stefan Müller.“
Markus: „Markus Schmidt.“
Helmut überlegt und gelangt zu dem Schluss, dass es das Klügste ist, den schlecht gelaunt wirkenden Scheich großzügig zu stimmen, indem er sich als Araber ausgibt. „Mohammed Ali“, antwortet er.
Da reicht er Stefan einen gefüllten Becher. „Bitte sehr, Stefan.“
Markus reicht er einen zweiten gefüllten Becher. „Bitte sehr, Markus.“
Helmut schaut er besonders warmherzig an und sagt lächelnd: „Und dir, lieber Mohammed Ali, wünsche ich einen gesegneten Ramadan!“




Kommentare

Mohamed schrieb am 2015-11-11 at 11:01:08 Uhr:

Ein arabischer Prinz beginnt ein Studium an einer Hamburger Universität. Nach kurzer Zeit schickt er seinem Vater einen Brief und schreibt: "Hamburg ist wirklich schön. Ich mag die Universität und alle sind so nett. Ich schäme mich aber manchmal, wenn ich mit meinem vergoldeten Rolls-Royce auftauche. Das sind die hier nicht gewohnt. Die meisten fahren U-Bahn." - Nach kurzer Zeit erhält er den Antwortbrief seines Vaters, der schreibt: "Sohn, ich kann dich gut verstehen. Anbei ein Scheck. Kauf dir eine U-Bahn."

Mohamed schrieb am 2015-11-18 at 17:53:37 Uhr:

Was heißt "Fotograf" auf Arabisch? -> "Allemalachen."

Mohamed schrieb am 2015-11-18 at 17:54:10 Uhr:

Was heißt "DJ" auf arabisch? -> "Machma Lala."

Mohamed schrieb am 2016-04-13 at 20:18:11 Uhr:

Ein alter Araber lebt seit mehr als 40 Jahren in Chicago. Er würde gerne in seinem Garten Kartoffeln pflanzen, aber er ist allein, alt und schwach. Deshalb schreibt er eine E-Mail an seinen Sohn, der in Paris studiert. - "Lieber Ahmed, ich bin sehr traurig weil ich in meinem Garten keine Kartoffeln pflanzen kann. Ich bin sicher, wenn du hier wärst, könntest Du mir helfen und den Garten umgraben. Dein Vater." - Prompt erhält der alte Mann eine E-Mail: "Lieber Vater, bitte rühre auf keinen Fall irgendetwas im Garten an; dort habe ich nämlich *die Sache* versteckt. Dein Sohn Ahmad." - Keine sechs Stunden später umstellen die US Army, die Marines, das FBI und die CIA das Haus des alten Mannes und beginnen eine Durchsuchung. Enttäuscht ziehen sie wieder ab. - Am selben Tag erhält der alte Mann wieder eine E-Mail von seinem Sohn: "Lieber Vater, ich nehme an, dass der Garten jetzt komplett umgegraben ist und du endlich Kartoffeln pflanzen kannst. Dein Ahmed."

Mohamed schrieb am 2016-05-19 at 00:22:17 Uhr:

Der Sultan ist in der Stadt unterwegs, plötzlich wird er angesprochen. "Haste ma 'nen Dirham?" - "Nein." - "Dann geh doch arbeiten."

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